Bockholtz

Die Ortschaft ist bekannt durch den Motorcrosssport. Auf der sportlich sehr anspruchsvollen Piste wurde 1997 der Weltmeisterschaftslauf sowie der große Preis von Luxemburg für Motocrossmaschinen von 500 ccm ausgetragen. Im Monat Februar wird zu Ehren des heiligen Valentin Kirmes gefeiert wo die alten Gebräuche wieder aufleben.

Geschichtliches über Bockholtz

Bockholtz wird erstmals als „Boyheltze, Boycholz“ in einer Güterschenkung um 1281 erwähnt. Andere sinnverwandte Bezeichnungen sind „Boholtz (1334), Boicholtz (1471), Buchholtz oder Bochholtz“. Der Name des Dörfchens Bockholtz, das aus einem Kranz von Wäldern und Hecken eingeschlossen liegt, wird von Buch-Holz abgeleitet.

Der erste Lehrer in Bockholtz, Herr Clement, wird in den Geschichtsbüchern erstmals 1845 erwähnt.

Die Kirche in unserem Dorf

Die erste bekannte Kapelle wurde am 29. Oktober 1605 durch Mgr. Andreas Strengnart, Bischof von Tagaste, konsekriert. 1734 wurde die Kapelle vollständig abgetragen. 1735 wurde die neue Kapelle feierlich benediziert, allerdings wurde sie an einem neuen Standort errichtet. Es ist leider nicht bekannt, warum in den Jahren 1768-1769 die Kapelle wiederun neu erbaut oder grösstenteils renoviert wurde. 1741 beging Bockholtz erstmals das Patrozinium des Hl. Valentinus.

Am 14. Februar eines jeden Jahres wohnen zahlreiche Pilger dem Hochamt mit Festpredigt bei. Letzteres Fest mit der bekannten „Kënnbaackstee“ hat sich bis in unsere Zeit behauptet resp. wurde in der Zwischenzeit wieder belebt.