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Die Ortschaft Dahl befindet sich Im Zentrum der Gemeinde Goesdorf, bedingt durch die zentrale Lage auf der Hochebene von 490 m über dem Meeresspiegel wurde hier 1985 ein markanter und weithin sichtbarer Wasserturm gebaut, welcher die Trinkwasserversorgung der Höhendörfer Dahl, Nocher und Goesdorf gewährleistet. Der Turm hat eine Höhe von 27 m und ein Fassungsvolumen von 220 m3. Die heutige Pfarrkirche von Dahl wurde 1866 erbaut und dem heiligen Vinzentius als Schutzpatron geweiht, wogegen der heilige Donatus Schutzpatron vom Dorf ist. Im Jahr 2001 wurde der erste Spatenstich vollzogen für den Gebäudekomplex zur Früherziehung und Spielschule sowie für das Feuerwehrzentrum.
Edmond de la Fontaine leitet den Ortsnamen Dahl von dem
heidnischen Gott Heimdall ab. Dieser Meinung zufolge dürfte
das Alter der Ortschaft Dahl bis in die ersten
Jahrhunderte unserer Zeitrechnung zurückreichen.
Dahl wird auch abgeleitet von „Tal“. „Le nom de
cet endroit (Dahl) exprime sa situation à la
naissance d’un vallon latéral“. Die ersten
Häuser wurden mit Vorliebe in Tälern, in der
Nähe von Quellen und Brunnen errichtet. In einer
Urkunde vom 23.04.1406 wird Dahl erstmals
erwähnt, gehörend damals Walther Ritter, Herr
von Wiltz.
Dem Fremden wie dem Ortskundigen dürfte aufgefallen sein, dass die Mundart der Goesdorfer im Vergleich zur Mundart der Dahler mitunter stark abweicht, trotz geringer Entfernung. In Goesdorf lautet das Verneinungswort „nicht“ – net – während es in Dahl/Nocher – neck – lautet. Als Erklärung hierfür ist wahrscheinlich die Tatsache, dass Dahl/Nocher während der Feudalzeit zur Herrschaft Wiltz (nick), Goesdorf jedoch zur Herrschaft Esch an der Sauer (net) gehörte.

Erstmals
wurde die Kapelle in Dahl in einer Urkunde vom 11.07.1523
erwähnt
und es ist anzunehmen, dass sie dem Hl. Lambertus geweiht
war. Da
die erste Kapelle baufällig war, wurde im Jahre 1737 ein
neues
Gotteshaus errichtet welches Platz für 200 Gläubige bot.
Im Jahre 1808 wurde diese zweite Dahler Kapelle zur Pfarrkirche ernannt. 1865 stimmte der Gemeinderat einer Vergrösserung zu und so konnte Bischof Adames am 14.07.1869 die 2. Pfarrkirche von Dahl konsekrieren. Zum 2. Schutzpatron wurde der Hl. Joseph erkoren.
Eine grössere Restaurierung erfolgte 1929 unter Pfarrer Logeling. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Pfarrkirche unter Pfarrer Jos. Frisch wieder aufgebaut.
Die grosse Zentenarfeier fand am 4. Mai 1969 statt, wobei der neue Friedhof ebenfalls eingeweiht wurde.